Wald und Forstwirtschaft
Etwa 62 Prozent der Fläche in unserem Amtsgebiet sind von Wald bedeckt: Insgesamt 120.000 Hektar.
Davon sind 71.000 Hektar Privat- und Gemeindewälder.
Der Rest ist Staatswald (25.000 Hektar) und Nationalpark (24.000 Hektar).
Die Försterinnen und Förster des Bereichs Forsten am AELF Regen kümmern sich um den Wald und sind Ansprechpartner für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer.
Örtliche Zuständigkeiten der Forstreviere
Die zwei Wuchsgebiete im Amtsbereich, der „Innere Bayerische Wald“ und der „Vordere Bayerische Wald", werden durch die geologische Besonderheit des „Pfahls“ getrennt. Neben den natürlicherweise vorkommenden reinen Fichtenwäldern der Hochlagen über 1.150 Metern Meereshöhe und den Aufichtenwäldern auf moorigen Böden in den Tallagen wird die weitaus größte Waldfläche des Amtes von Bergmischwäldern bestockt.
Sie sind hauptsächlich aus Fichte, Tanne und Buche zusammengesetzt, deren Anteile je nach Standort variieren,sowie aus einzeln beigemischten Edellaubbäumen, Weichlaubhölzern, oder sonstigen Nadelhölzern wie Kiefer oder Lärche.
Meldungen
Spielerisch lernen, ohne die Schulbank drücken zu müssen - das konnten rund 650 Drittklässler erleben, die Anfang Juli bei den Waldjugendspielen im Landkreis Regen mit dabei sein durften. In Begleitung eines Forstpaten konnten sie jede Menge Waldwissen aufsaugen und bei vielen Wissens- und Geschicklichkeitsspielen zeigen, was in ihnen steckt. Mehr
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen (AELF) ruft Waldbesitzende dazu auf, ihre Wälder zu kontrollieren und beschädigte Fichten im Sinne einer sauberen Waldwirtschaft zeitnah zu entfernen. Auch Baumkronen und Äste müssen entfernt oder gehäckselt werden, da sie als Brutstätte für die nächste Käfergeneration dienen können. Mehr
Einsteigen und das Ilztal genießen
Der neue Audioguide der Ilztalbahn bietet einen neuen Blick auf Fauna, Flora und Brauchtum. Pünktlich zum Saisonstart im Mai wird der neue Audioguide vorgestellt. Er bietet Zugreisenden spannende Einblicke in die Landschaft.
Weitere Informationen - AELF LP
© Robert Pehlke
Das Fortbildungsprogramm für Wald- und Forstwirtschaft startet in eine neue Runde. Ab sofort können Waldbesitzende die verschiedenen Veranstaltungen einzeln buchen. Die Palette des Bildungsangebotes ist breit gefächert und reicht von der Pflanzung über Jungbestandspflege bis hin zur Holzernte. In regelmäßigen Abständen finden Grundkurse zur sicheren Waldarbeit statt. Mehr
In Bayerns Wäldern steht heute so viel und so dickes Holz wie noch nie. Vor allem private Wälder bevorraten besonders viel Holz – damit liegt Bayern bundesweit und sogar weltweit an erster Stelle. Auch die Privatwälder in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau bilden hier keine Ausnahme. Das klingt zunächst gut, bringt aber auch Probleme. Mehr
© Lisa Schubert, AELF FFB
Die Forstlichen Gutachten bewerten die Situation der Waldverjüngung. Zusammen mit den ergänzenden Revierweisen Aussagen sind sie wichtige Grundlage für die behördliche Abschussplanung. Die Ergebnisse der diesjährigen Inventur sind jetzt verfügbar. Mehr
Überregional
Online-Tagung - Donnerstag, 8. Oktober 2026
Der Dauerwald – ein Konzept für die Waldbewirtschaftung im Klimawandel
Die Online-Tagung wird veranstaltet von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft in Bayern e.V. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Dauerwaldprinzip als Bewirtschaftungsansatz für heimische Wälder im Klimawandel.
Weitere Informationen - AELF Karlstadt
Online-Infoabend - Mittwoch, 14. Oktober 2026
Mit Know-how und Spaß den eigenen Wald managen - Wald Basics (nur) für Frauen
© Katja Sander
Ein bayernweiter Online-Infoabend und regionale Waldspaziergänge bieten einen Einstieg in die Waldbewirtschaftung. Unter dem Motto „Von Frauen für Frauen“ informieren Revierleiterinnen und Försterinnen über Wald-Basics von Baumarten, über Artenvielfalt bis hin zu Wäldern im Klimawandel. Das Wichtigste, was Frau über ihren Wald wissen muss.
Weitere Informationen - AELF Karlstadt
Online-Seminare, jeweils Donnerstags, 22. und 29. Oktober 2026
Das sollten Waldbesitzende über Wald und Wild wissen!
© Katja Sander
Wie stark beeinflusst Wildverbiss die Stabilität unserer Wälder – und welche Rolle spielen Waldbesitzende dabei wirklich? Zwei Online-Infoabende im Oktober geben praxisnahe Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Wald und Wild. Erfahren Sie, wie sich Verbissschäden unterscheiden lassen, welche Faktoren die natürliche Verjüngung fördern oder hemmen und welche Mitspracherechte Sie in Ihrer Jagdgenossenschaft haben.
Weitere Informationen - AELF Karlstadt
Online-Infoabend - Donnerstag, 26. November 2026
Von den Besten lernen: So bewirtschaften die Finalisten des Deutschen Waldpreises ihre Wälder
Am 9. Juli 2026 wurde der Deutsche Waldpreis in Berlin verliehen. In der Kategorie „Waldbesitzer des Jahres 2026“ wurde Stefan Strasser geehrt. Georg Weinzierl und Werner Berthold standen wegen ihres Einsatzes für klimafitte Zukunftswälder im Finale. Am Online-Infoabend stellen die drei Waldbesitzer ihre Erfolgsstrategien vor, geben Einblicke in ihre Bewirtschaftungsphilosophien und ihre praktische Arbeit im Wald.
Weitere Informationen - AELF Karlstadt
Entdecke die Arten des Jahres
© Boris Mittermeier
Jedes Jahr richten Fachverbände den Blick auf besondere Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Von der Fledermaus über Amphibien und Pilzen, bis hin zu farbenprächtigen Blumen und besonderen Bäumen – wir greifen die Arten mit Waldbezug für Sie auf und geben spannende Einblicke in deren Lebenswelt. Es erscheinen regelmäßig neue Beiträge.
Weitere Informationen - LWF
Schwerpunkt
Rechtliche Grundlagen
Aufforstung - Beantragung einer Erlaubnis
Sie möchten ein bisher nicht forstlich genutztes Grundstück aufforsten? Nach Art. 16 Abs. 1 des Bayerischen Waldgesetzes (BayWaldG) ist die Aufforstung nicht forstlich genutzter Grundstücke durch Pflanzung oder Saat von Waldbäumen erlaubnispflichtig. Genaue Informationen zum Verfahren und zur Antragsstellung finden Sie im Waldbesitzer-Portal.
Aufforstung - Waldbesitzer-Portal
© Wolfgang Kreuzer, AELF Regen
Der Bayerische Wald ist die Heimat ertragreicher Bergmischwälder aus Buche, Tanne und Fichte. In Folge des Klimawandels zunehmende Borkenkäfer-, Sturm- und Hitzeschäden machen es notwendig, vorausschauend auf diese Herausforderungen zu reagieren und unsere Waldbestände frühzeitig an die Klimabedingungen anzupassen. Wir stellen Ihnen verschiedene Musterbestände zum Thema Waldumbau aus dem Amtsgebiet vor Mehr
Woran erkennen Sie frischen Käferbefall? Wann muss aufgearbeitet werden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet diese Seite nicht nur anhand von Texten und Bildern, sondern auch mit Videos. Darüber hinaus sind für Sie die wichtigsten Fakten zur Förderung im Rahmen der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung zusammengefasst. Mehr