Ostermenü für Familien und Freunde
Köstliches und Kreatives zum Osterfest 2026
Alles pünktlich fertig: die Gäste können kommen.
In der Schulküche dampfen Fleisch und Suppengemüse im Bräter, die Spätzle fallen in kochendes Wasser und die Bohnen werden in Speck eingerollt. Hochkonzentriert arbeiten die Studierenden, damit das Büfett pünktlich fertig wird. Fachlehrerin Ramona Biller hat vorher mit der Gruppe die verschiedenen Arbeitsschritte abgesprochen, die Einteilung der Arbeiten vorgenommen und das Anrichten und Garnieren der verschiedenen Speisen erklärt, so dass jeder Handgriff sitzt.
Bei der Auswahl von Fleisch und Fisch setzt die Schule wie immer Wert auf heimische Erzeugung. So gibt es heute eine mit Bärlauchpaste gefüllte Lammkeule von einem Erzeuger aus Neuschönau, der gebratene Saibling in Dillsosse stammt aus einer Fischzucht aus Frauenau und den Rinderbraten haben die Studierenden selbst aus Fürsteneck besorgt. Als Beilage gesellen sich Kartoffel- Baumkuchen, Spinatspätzle, Petersiliennockerln, Kohlrabi- und Karottengemüse hinzu. „In der Schule legen wir Wert darauf, dass wir mit regionalen und saisonalen, aber auch einfachen Zutaten kochen, aus denen man Raffiniertes zubereiten kann“, fasst die Fachlehrerin das Konzept zusammen.
Ein Frühlingsgruß im ganzen Haus
Stimmige Dekoration auf den Tischen und in allen Räumen.
Während in der Küche Hochbetrieb herrscht, kümmert sich die zweite Gruppe um die Dekoration. Fachlehrerin Katharina Beer zeigt, wie man mit Frühjahrsblumen wie Narzissen und Traubenhyazinthen ein österliches Gesteck in einem Eierkarton arrangieren kann. Mit Naturmaterialien wie ausgeblasenen Eiern, Moos und Weidenkätzchen entsteht ein frühlingshafter blau- gelber Hingucker für die Tische. Gestecke am Eingang und ein Osterkranz mit frischem Grün runden das Ambiente ab. Die dritte Gruppe übernimmt währenddessen das richtige Eindecken der Tische mit Gläsern und Geschirr, den Aufbau der Buffets und übt das korrekte Servieren und Abservieren. Nach den Ferien wechseln die Gruppen, damit jeder auf dem gleichen Kenntnisstand ist. Pünktlich um vier Uhr ist alles fertig und die eintreffenden Familienmitglieder und Freunde werden mit einem süßen, alkoholfreiem Rhabarber- Spritz willkommen geheißen.
Anerkennung für die Leistungen
In ihrer Ansprache blickt Schulleiterin Christine Seidl zurück, wieviel die Studierenden im ersten Halbjahr schon gelernt und geschafft haben: Arbeitsplatz aufbauen, strukturiert arbeiten, mit der Nähmaschine umgehen oder für eine große Anzahl von Gästen planen und kochen. Für viele sei es immer schon ein Traum gewesen, sich der Hauswirtschaft zu verschreiben. Sie ermutigte alle, sich weiterhin dafür die Zeit zu nehmen und appellierte an die Gäste, ihre Liebsten dabei zu unterstützen. „Denn Hauswirtschaft bedeutet Lebensqualität. Egal, welchen Aufgaben Sie später nachgehen- das Wissen aus der Hauswirtschaft werden Sie immer im Leben brauchen können“, so Seidl. Großes Lob erteilt sie an die kulinarische Konzeption, Monika Venus für die selbst gestaltete Menükarte im österlichen Design und das Social- Media- Team für die Betreuung des Instagram- Kanals.
Das Menü - ein Augen- und Gaumenschmaus
Die Vorspeise macht Appetit auf mehr.
Dann wird auch schon fachgerecht die Vorspeise aufgetragen eine Möhrenrolle mit Kräuter- Frischkäse auf Frühlingssalat, verziert mit zarten Gänseblümchen. Bei den verschiedenen Hauptgängen mit einer vegetarischen Variante, einer bunten Frühlingsquiche, dürfen sich die Gäste am Buffet nach Herzenslust selbst bedienen. Nach einer Führung der Gäste durch die verschiedenen Hauswirtschaftsräume freuen sich alle noch auf den süßen Abschluss: Mohn- Basilikum- Mousse mit Rhabarber, Topfennocken auf Beerenspiegel, Pfirsich- Quarkcreme, Mokka- Eclairs und Windbeutel mit Schokocreme lassen keine Wünsche offen. In entspannter Atmosphäre, mit Musik auf der Steyrischen von Studierender Sandra Hackl mit Begleitung, klingt ein ereignisreicher Tag mit viel Lob von den Gästen aus.
Nette Begrüßung am Eingang.
Einstimmung auf das Büfett.
Süße Überraschung für die Gäste.